Als erfahrene MBSR/MBCT-Lehrerin, Traumatherapeutin und selbst Betroffene verstehe ich die Herausforderungen, die sowohl Lehrer:innen als auch Teilnehmer:innen in solchen Situationen erleben.
Der Ansatz der Traumasensiblen Achtsamkeit ist noch relativ neu. Und so habe ich als Schülerin (und traumatisiert) noch selbst erleben dürfen, wie es sich anfühlt, wenn Übungen ohne dieses Wissen vermittelt werden (mit allen negativen Folgen).
Als ich vor 27 Jahren mit Achtsamkeit und Meditation begann, fehlten oft die erforderlichen Anpassungen und auch das Wissen um diese Thematik.
Diese Erfahrung hat mich schon recht früh dazu inspiriert, Übungen entsprechend anzupassen, um Menschen mit Vorbelastungen einen sanften Einstieg zu ermöglichen. 💖
Das Thema Trauma begleitete mich sehr intensiv, nicht nur privat. Ich bildete mich zur Traumatherapeutin weiter und begleitete über ein Jahrzehnt Menschen mit dieser Prägung in meiner eigenen Praxis. Eine wichtige Erkenntnis: viele Menschen, die mich vornehmlich wegen Burnout, Schmerzen, psychosomatischen Störungen oder Stress-Symptomen aufsuchten, hatten Trauma-Erlebnisse in ihrer Vorgeschichte.
Da dies unser Hauptklientel ist, weswegen Menschen uns in der Regel aufsuchen, ist es wichtig, diese Möglichkeit immer zu berücksichtigen. Mit diesem Wissen ist es mir ein Herzensanliegen, dir grundlegendes Handwerkszeug zu vermitteln, damit du Teilnehmer - bei denen du nicht immer weißt, was sie wirklich für eine Vorgeschichte haben - entsprechend sicher begleiten kannst.
In meinem Kurs vereinen wir theoretisches Wissen und praktische Anwendungen, die dir und deinen Teilnehmer:innen helfen, Trigger zu vermeiden und die Praxis sicherer, leichter, flexibler und zugänglicher zu gestalten.