Als Achtsamkeits- & Meditationslehrer:innen (oder auch Yoga-Lehrer:innen) stehen wir oft vor der Herausforderung, mit einer Vielzahl emotionaler Reaktionen unserer Teilnehmer:innen umzugehen. Viele Menschen bringen persönliche Geschichten und unerkannte traumatische Erfahrungen mit in unseren Unterricht. Diese versteckten Herausforderungen können sich in unterschiedlichen Verhaltensweisen zeigen – von plötzlichen emotionalen Ausbrüchen bis hin zu Rückzug oder Unruhe.
Trauma kann tiefgreifende Auswirkungen auf das Lernen und die persönliche Entwicklung haben. Erinnerungen an vergangene Verletzungen können die Fähigkeit beeinträchtigen, im Hier und Jetzt zu sein, und den Zugang zu Achtsamkeitsübungen und Meditationen erschweren.
Daher ist es wichtiger denn je, einen traumasensiblen Ansatz in unseren Unterricht zu integrieren.
Ein traumasensibler Ansatz berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer:innen und schafft ein Umfeld, das geborgen und sicher ist. Wenn wir diese Aspekte in unsere Praxis einfließen lassen, können wir nicht nur das Lernen erleichtern, sondern auch dazu beitragen, dass sich jeder Teilnehmer:in wertgeschätzt und respektiert fühlt.